DEGAM 2019
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Entwicklung von Konsultationskompetenz

Moderatoren: Kunisch , Raphael ,; Lauffer , Lina M. , Dr.
 
Shortcut: V22
Datum: Freitag, 13. September 2019, 8:30
Raum: HSZ Medizin U3
Sessiontyp: Vortrag

Abstract

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8:30 V22-01

"Die migrantenfreundliche Hausarztpraxis" - ein teamorientiertes Projekt für mehr Barrierefreiheit und Zufriedenheit im Umgang mit Menschen mit Migrationshintergrund (#5)

P. Jung1

1 Uniklinikum Freiburg, Lehrbereich Allgemeinmedizin, Freiburg, Baden-Württemberg, Deutschland

Hintergrund

Neueste Bevölkerungsstatistiken belegen, dass zunehmend Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland zu Hause sind und dementsprechend in Hausarztpraxen als Patienten versorgt werden. Ein Großteil ist gesellschaftlich bestens integriert und kann alltägliche Anforderungen problemlos meistern. Es gibt jedoch auch viele Mitbürger, die aufgrund von Sprachproblemen, kulturell gesprägten Erwartungen und  fehlender Übersicht über bürokratische Prozesse insbesondere bei der Inanspruchnahme der primärmedizinischen Versorgung vor große Probleme gestellt sind, was auch für das betreuende Praxisteam mit Schwierigkeiten assoziiert sein kann.

Fragestellung

Dieses Projekt verfolgt zwei Ziele: Zum einen soll es einen Überblick schaffen über Problemfelder, Bereicherungen, genutze Hilfsmittel und sinnvolle Kooperationen bei der Arbeit mit Patienten mit Migrationshintergrund. Zum anderen sollen durch ein Fortbildungsprogramm die Sensibilität für die Problematik bei Praxisteams (Ärzte und MFAs) gesteigert  und Instrumente bezüglich ihrer Praxistauglichkeit erprobt werden.

Methoden

1. Bundesweite analoge und Online-Befragung von Ärzten und MFAs

2. Eintägige Fortbildungsveranstaltung für MFAs und Ärzte mit Wissensvermittlung in Form von Impulsvorträgen und interaktivem, praktischen Teil zur Evaluation von Instrumenten

Ergebnisse

Vorstudien haben ergeben, dass insbesondere die Felder "Kommunikation", "interkulturelle Unterschiede", "rechtliche und bürokratische Rahmenbedingungen" und "Zugeständnisse im Praxismanagement" von Ärzten und MFAs als relevant erachtet werden, wobei es zwischen beiden Berufsgruppen teilweise deutliche Unterschiede gibt. Viele Praxen nutzen bereits verschiedenste Hilfestellungen.

Die Rückmeldungen aus den Fortbildungsseminaren sind überwiegend positiv, wobei vor allem der Austausch und das Kennenlernen neuer Instrumente geschätzt wird. 

Diskussion

Die Ergebnisse und Rückmeldungen zeigen, dass die Versorgung von Patienten mit Migrationshintergrudn für hausärztliche Praxen ein relevantes Thema ist, weil es mit vielen Unsicherheiten, aber auch Problemen und daraus resultierend Unzufriedenheit verknüpft ist.  Es wäre begrüßenswert, wenn Praxen zukünftig durch Fortbildungsveranstaltungen besser vorbereitet und mit praktisch einfach anwendbaren Hilfsmitteln vertraut wären.

Take Home Message für die Praxis

Manche Patienten mit Migrationshintergrund bedürfen besonderer Aufmerksamkeit.

Wenn sich Praxisteams auf die besonderen Bedürfnisse einlassen, wird sich das durch gesteigerte Zufriedenheit bei allen Beteiligten bezahlt machen.

Es gibt zahlreiche kostengünstige und einfach anzuwendende Instrumente, die den Praxisalltag erleichtern.

Stichwörter: Menschen mit Migrationshintergrund, Praxisalltag, Kommunikationsprobleme, Interkulturelle Kompetenz
8:45 V22-02

Ein ganzheitliches Programm für ältere Patienten zur Stärkung von spirituellen Bedürfnissen, sozialer Aktivität und Selbstfürsorge in der hausärztlichen Versorgung: Erste Ergebnisse aus der HoPES3-Studie (#93)

C. Straßner1, E. Frick3, G. Stotz-Ingenlath3, N. Buhlinger-Göpfarth1, J. Valentini2, F. Schalhorn2, R. Stolz2, J. Szecsenyi1, S. Joos2

1 Universitätsklinikum Heidelberg, Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Heidelberg, Baden-Württemberg, Deutschland
2 Universitätsklinikum Tübingen, Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung, Tübingen, Baden-Württemberg, Deutschland
3 Klinikum rechts der Isar, TU München, Klinik und Poliklinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, München, Bayern, Deutschland

Hintergrund

Selbstwirksamkeit ist erwiesenermaßen einer der wichtigsten Faktoren für das Wohlbefinden älterer, chronisch-kranker Patienten und kann zudem einen Einfluss auf den Umgang mit Medikamenten und die Therapietreue haben. Ziel der vom BMBF geförderten HoPES3-Studie ist es, drei Aspekte, die eng mit Selbstwirksamkeit verbunden sind, stärker in der hausärztlichen Versorgung zu adressieren: Spirituelle Bedürfnisse (im Sinne individueller Sinn- und Kraftquellen der Patienten), Selbstfürsorge (im Sinne von Maßnahmen, die Patienten für sich selbst zur Steigerung ihres Wohlbefindens tun können) sowie soziale Aktivität bzw. Einsamkeit.

Fragestellung

Wirkt sich eine in der Hausarztpraxis durchgeführte komplexe Intervention zur Stärkung der o.g. Aspekte auf patienten-relevante Endpunkte aus? Wie ist die Akzeptanz und Durchführbarkeit der Intervention?

Methoden

Explorative, cluster-randomisierte kontrollierte Studie mit Randomisierung auf Ebene der Hausarztpraxen und begleitender qualitativer Prozessevaluation. Eingeschlossen werden 24 Hausarztpraxen im Umkreis von Tübingen und Heidelberg sowie 360 Patienten > 70 Jahre mit ≥ 3 chronischen Erkrankungen, Einnahme von ≥ 3 Medikamenten und Teilnahme an einem DMP. In der Interventionsgruppe erheben die Hausärzte während der Routine-DMP-Termine eine  „spirituelle Anamnese“, anschließend werden die Patienten von der MFA bezüglich sozialer Angebote und Maßnahmen zur Selbstfürsorge beraten. Die Praxisteams erhalten dazu im Rahmen der Studie verschiedene Hilfsmittel: a) eine halbtägige Schulung, b) Beschreibungen von nicht-pharmakologischen Maßnahmen, die Patienten selbst anwenden können (sog. „Infozepte“), c) eine Zusammenstellungen von sozialen Angeboten für ältere Menschen in der Umgebung der jeweiligen Praxis. In der Kontrollgruppe laufen die DMPs ab wie bisher. Primärer Endpunkt ist die „gesundheitsbezogene Selbstwirksamkeit“ (SES-6G). Sekundäre Endpunkte sind allgemeine Selbstwirksamkeit (GSES), Lebensqualität (SF-12), Patientenaktivierung (PAM), Therapietreue (MARS), Einstellung zu Medikamenten (BMQ), soziales Netzwerk (LSNS-6), Einsamkeit (DJGS-11), Zufriedenheit mit der hausärztlichen Versorgung (EUROPEP). Registrierung im Deutschen Register Klinischer Studien: DRKS00015696

Ergebnisse

Die Studie befindet sich aktuell in der Rekrutierungsphase. Zum Zeitpunkt des Kongresses werden die Baseline-Daten vorliegen und vorgestellt werden.

Diskussion

Abhängig von den Ergebnissen.

Take Home Message für die Praxis

Abhängig von den Ergebnissen.

Stichwörter: Spirituelle Anamnese, EInsamkeit, Hausmittel, SPiritual care
9:00 V22-03

Einflussfaktoren auf den Umgang mit therapeutisch unbestimmten Situationen in der hausärztlichen Praxis (#139)

K. Linde1, C. Huber1, R. Bayer1, A. Ostermaier1, N. Barth1

1 Technische Universität München, Fakultät für Medizin, Institut für Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, München, Bayern, Deutschland

Hintergrund

In ihrer praktischen Arbeit sind HausärztINNeN häufig mit „therapeutisch unbestimmten Situationen“ (TUS) konfrontiert. Diese sind durch zwei Bedingungen charakterisiert: 1) Von Seiten des Patienten und/oder des Arztes besteht der Wunsch nach einer Behandlung; 2) entweder ist eine Behandlung medizinisch nicht wirklich nötig, eine anerkannte Behandlung ist nicht vorhanden, oder eine anerkannte Behandlung wird vom Patienten nicht akzeptiert. TUS ergeben sich z.B. bei der Behandlung von Patienten mit selbstlimitierenden Beschwerden, Befindlichkeitsstörungen, chronisch-funktionellen Erkrankungen und somatoformen Störungen.

Fragestellung

Welche Faktoren beeinflussen den Umgang mit TUS in der hausärztlichen Praxis?

Methoden

Es wurden drei qualitative Studien mit Interviews mit erfahrenen HausärztINNen (n=20; Auswertungsmethode: grounded theory; abgeschlossen), jungen AllgemeinmedizinerINNEn (n=13; strukturierende Inhaltsanalyse; in Berichtserstellung) und HausärztINNen, die in Deutschland und einem Land mit einem deutlich anderen Gesundheitssystem (primär UK, Nor, NL und Südtirol) gearbeitet haben (n bisher 12; thematische Analyse; in Durchführung/Auswertung), durchgeführt. Ergebnisse aus allen drei Studien werden integriert.

Ergebnisse

Für erfahrene HausärzINNen sind TUS ein wichtiger Bestandteil der hausärztlichen Arbeit. Sie entwickeln pragmatische Handlungsstrategien, die aus einer variablen Mischung von Gespräch, komplementärmedizinischen, symptomatischen und unspezifischen Behandlungen bestehen können. Junge AllgemeinmedizinerINNEN nehmen TUS nicht so deutlich wahr, wie dies die erfahrenen Ärzte retrospektiv betrachtet tun. Sie scheinen noch stark durch Studium und die klinische Weiterbildungsphase geprägt zu sein. Die Sichtung der Interviews aus dem „Ländervergleich“ zeigt zunächst eindrücklich, in welchem Ausmaß das hausärztliche Arbeiten durch kulturelle und Systemeinflüsse geprägt wird. Beim Umgang mit TUS spielen komplementärmedizinische Verfahren häufig eine viel geringere Rolle, für das Gespräch steht zum Teil deutlich mehr Zeit zur Verfügung. In Deutschland nehmen die Hausärzte einen besonders großen Behandlungsdruck wahr.

Diskussion

Die dritte Studie ist noch nicht abgeschlossen und die Zusammenführung der Ergebnisse der Studien erfolgte primär aus Sicht des Erstautors.

Take Home Message für die Praxis

Die Wahrnehmung von und der Umgang mit TUS werden maßgeblich durch praktische Erfahrung, kulturelle und Systembedingungen geprägt.

Stichwörter: Therapeutisch unbestimmtes Situationen, Komplementärmedizin, Kommunikation, Vermeidung unnötiger Therapie
9:15 V22-04

Hausärztliche Kommunikation zu Komplementärmedizin bei Krebs (#248)

J. Engler1, J. Valentini2, L. Bertram2, A. Schall1, V. Tesky1, C. Carvalho Hilje3, 4, S. Joos2, C. Güthlin1

1 Goethe-Universität Frankfurt, Institut für Allgemeinmedizin, Frankfurt, Deutschland
2 Universitätsklinikum Tübingen, Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung, Tübingen, Deutschland
3 Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, Wissenschaftliche Arbeitsgruppe für integrative Kinder- und Jugendmedizin, Herdecke, Deutschland
4 Universität Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Witten, Deutschland

Hintergrund

Häufig werden Hausärzte (HÄ) von onkologischen Patienten auf Themen aus dem Bereich der Komplementärmedizin angesprochen. Zur Unterstützung der hausärztlichen Kommunikation wurde im KOKON-Projekt ein Blended-Learning-Training (E-Learning und face-to-face Praxisworkshop) entwickelt. Ausgewählte Ergebnisse der Evaluation dieses Trainings stellen wir im Folgenden vor.

Fragestellung

Welchen Einfluss hat das Blended-Learning-Training auf die hausärztliche Kommunikation zu KM?

Methoden

In dieser kontrollierten randomisierten Pilotstudie durchliefen die Studienteilnehmer (HÄ) entweder ein Blended-Learning-Training (Interventionsgruppe) oder erhielten eine Minimalintervention mittels Informationsflyer (Wartekontrollgruppe). Alle führten vor (T0) und nach der (Minimal-)Intervention (T1) ein Gespräch mit einer Simulationsbrustkrebspatientin.

Die Gespräche wurden mit dem Roter Interaction Analysis Tool (RIAS) ausgewertet.

Zudem bewerteten HÄ und Simulationspatientinnen anhand des Fragebogens zur Arzt-Patient-Interaktion (FAPI_SP und FAPI_HA) die Kommunikation anhand von 13 bzw. 10 Items auf einer Ratingskala (1=„trifft ganz genau zu“ bis 5=„trifft nicht zu“). Es wurde ein Summenscore gebildet.

Nach der T1-Messung durchliefen auch die HÄ der Wartekontrollgruppe das Training und bewerteten dieses mit Fragebögen.

Ergebnisse

26 HÄ (11 Interventionsgruppe, 15 Wartekontrollgruppe) durchliefen die Studie.

Die Simulationspatientinnen bewerteten die Kommunikation in der Interventionsgruppe mit 1,7±0,55 (T0) und 1,6±0,5 (T1); in der Wartekontrollgruppe mit 2,0±0,57 (T0) und 1,6±0,48 (T1). Die Hausärzte in der Interventionsgruppe bewerteten ihre Kommunikation mit 3±0,65 (T0) und 2,3±0,73 (T1); in der Wartekontrollgruppe mit 2,8±0,82 (T0) und 2,5 ±0,7 (T1).

Die Ergebnisse aus RIAS liegen zum Kongress vor.

Mit einer Ausnahme stimmten alle HÄ (eher) zu, dass sich das Gelernte gut in den Praxisalltag integrieren lässt und alle würden das Training weiterempfehlen.

Diskussion

Die Simulationspatientinnen schätzen die Kommunikation zu T0 und T1 positiver ein als die HÄ. Die RIAS-Analysen werden eine spezifischere Darstellung der hausärztlichen Kommunikation ermöglichen.

Take Home Message für die Praxis

Das Training wurde von den Studienteilnehmern als praxistauglich und empfehlenswert bewertet. Der Einfluss auf die Kommunikation sollte in größeren Studien überprüft werden.

Stichwörter: Arzt-Patient-Kommunikation, Komplementärmedizin, Krebs
9:30 V22-05

Wie sicher sind Medizinstudierende im Umgang mit Evidenz bei klinischen Fragestellungen? Eine Querschnittstudie mittels Fragebogen. (#268)

L. Frank1, S. Hueber1, P. van der Keylen1, M. Roos1

1 Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), Allgemeinmedizinisches Institut, Erlangen, Bayern, Deutschland

Hintergrund

Die Aufklärung und Beratung zu diagnostischen Tests gehört zu den von Ärztinnen und Ärzten höchstpersönlich zu erbringenden Leistungen. Dazu müssen sie Evidenz bewerten und deren Erkenntnisse in den Praxisalltag integrieren. Klinische Entscheidungen sollten auf Basis der Evidenz getroffen werden. Wie gut die aktuelle medizinische Ausbildung auf diese evidenzbasierte klinische Entscheidungsfindung vorbereitet, ist weitgehend unklar.

Fragestellung

Deshalb wurde untersucht, wie sicher Medizinstudierende bei der klinischen Entscheidungsfindung anhand von epidemiologischen Zahlen aus der Evidenz sind. Es wurde geprüft, ob die Entscheidungssicherheit mit höherem Fachsemester steigt, ob wissenschaftlich tätige Medizinstudierende dabei eine höhere Entscheidungssicherheit zeigen, und ob die Darstellung der Zahlen als Piktogramm versus Tabelle die Entscheidungssicherheit positiv beeinflusst.

Methoden

Es wurde eine Onlinebefragung der Medizinstudierenden aus Erlangen durchgeführt. Diesen wurden drei klinische Entscheidungssituationen in Form von Früherkennungs-Szenarien in zufälliger Reihenfolge zur Bewertung vorgelegt. Dabei musste jeweils auch die Entscheidungssicherheit angegeben werden. Die Szenarien enthielten ausschließlich epidemiologische Zahlen zu existierenden Früherkennungsmaßnahmen. Für jedes Szenario wurde randomisiert zugeteilt, ob die Zahlen als Tabelle oder Piktogramm dargestellt wurden. Um falsche Sicherheit durch vorgefasste Meinungen zu umgehen, wurden weder die Erkrankungen noch die Maßnahmen namentlich erwähnt.

Ergebnisse

Antworten von 171 Studierenden wurden ausgewertet. Die Entscheidungssicherheit im Umgang mit den Zahlen steigt nicht in höheren Fachsemestern (rPearson = 0.018, p = 0.81). Eine wissenschaftliche Tätigkeit ist nicht mit einer höheren Entscheidungssicherheit assoziiert ((169) = ‑1.26, p = 0.21, = ‑0,19). Die Darstellung als Piktogramm führt im Vergleich zur Tabelle zu einer höheren Entscheidungssicherheit (Piktogramm: M = 2.33, SD = 1.07, Zahlentabelle: M = 2.64, SD = 1.11, (511) = 3.21, p < 0.01, d = 0,28).

Diskussion

Medizinstudierende aus höheren Fachsemestern zeigen keine höhere Entscheidungssicherheit im Vergleich zu niedrigeren Fachsemestern. Ebenso ist kein Unterschied zwischen Studierenden mit und ohne wissenschaftliche Tätigkeit erkennbar. Wird Evidenz in Form von Piktogrammen aufbereitet, so scheint dies, die Sicherheit der Studierenden bei Entscheidungen zu verbessern.

Take Home Message für die Praxis

Curriculare Veranstaltungen und wissenschaftliche Tätigkeit, wie eine Doktorarbeit, scheinen die benötigten Kompetenzen für eine evidenzbasierte klinische Entscheidungsfindung bisher nicht ausreichend zu stärken.

Stichwörter: Medizinstudierende, Evidenzbasierte Medizin, Entscheidungsfindung, Sicherheit, Doktorarbeit, Piktogramm