DEGAM 2019
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Zukunftsfähige Versorgungskonzepte

Moderatoren: Fuchs , Stephan , Dr. (Deutschland)
 
Shortcut: V44
Datum: Freitag, 13. September 2019, 15:30
Raum: Zahnklinik Hörsaal 1
Sessiontyp: Vortrag

Abstract

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15:30 V44-01

Digital-gestütztes Übungsprogramm für Patienten mit Depression und Panikstörung in der Hausarztpraxis: Protokoll für einen RCT (#278)

K. Lukaschek1, K. Mergenthal2, D. Heider3, A. Hanke5, K. Munski6, A. Moschner6, M. Dörsam7, M. van den Akker2, S. Lezius4, K. Wegscheider4, H. - H. König3, J. Gensichen, für die 'PREMA'-Studiengruppe1

1 LMU, Institut für Allgemeinmedizin, München, Bayern, Deutschland
2 Goethe-Universität , Institut für Allgemeinmedizin, Frankfurt am Main, Deutschland
3 UKE, Institut für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung, Hamburg, Deutschland
4 UKE, Institut für Medizinische Biometrie und Epidemiologie, Hamburg, Deutschland
5 TelePsy Deutschland, Berlin, Deutschland
6 Techniker Krankenkasse, Hamburg, Deutschland
7 Kassenärztliche Vereinigung Hessen, Frankfurt am Main, Deutschland

Dieser Beitrag wird stellvertretend für die gesamte "PREMA-Studiengruppe" eingereicht.

Hintergrund

Depression und Panikstörung gehören zu den häufigsten psychischen Krankheitsbildern in der Hausarztpraxis. Der gezielte Einsatz von innovativen hausärztlichen Interventionen (Case Management, Monitoring und Vermittlung von Übungen, digitale Unterstützung) soll zu einer Verbesserung der hausärztlichen Versorgung psychisch Erkrankter beitragen.

Fragestellung

Kann ein von einem Praxisteam geleitetes, digital-gestütztes Übungsprogramm für Patienten mit Depression bzw. Panikstörung zu einer Verbesserung der Symptomatik führen?

Methoden

Zweiarmige, cluster-randomisierte kontrollierte Studie (cRCT). Die Randomisierung erfolgt auf Praxisebene. Im Interventionsarm erhalten die Patienten über 12 Monate ein digital-unterstütztes Übungsprogramm (vier Arztpräsenzkontakte, á 30 min; 17 Telefonkontakte mit der medizinischen Fachangestellten (MFA) á 10 min). Im Kontrollarm erhalten die Patienten eine Routineversorgung (TAU). Die erforderliche Stichprobengröße beträgt insgesamt 1180 Patienten in 118 Praxen (Randomisierung mit gleichen Gruppengrößen). Die angestrebte Stichprobengröße beträgt insgesamt 1180 Patienten in 118 Praxen. Bei einer Drop-Out-Rate von jeweils 20% für Praxen und für Patienten sind 1844 Patienten in 148 Hausarztpraxen mit durchschnittlich 12,5 Patienten pro Praxis erforderlich. Die Studie wurde beim Deutschen Register klinischer Studien registriert (DRKS00016622).

Ergebnisse

Zu drei Zeitpunkten (Basismessung = T0, 6 Monate später = T 1, 12 Monate später = T2) werden die psychische Gesundheit der Patienten (MHI -5, Mental-Health-Index, primäre Zielgröße; Lebensqualität, EQ-5D, Lebensqualität; PAS, Panik- und Agoraphobie-Skala; MI-A, Mobilitätsinventar für Agoraphobie), Inanspruchnahme und Kosten von Gesundheitsleistungen; Arbeitsausfallzeiten; Kosteneffektivität und Komorbiditäten) abgefragt. Zugleich erfolgt eine formative Prozessevaluation hinsichtlich Akzeptanz, Machbarkeit und Umsetzung der Intervention bei Hausärzten, MFA und Patienten.

Diskussion

Als Limitation ist die generische primäre, nicht diagnosespezifische Zielgröße zu nennen. Mit der Kürze des Instruments geht eine eingeschränkte, aber akzeptable Validität der zu messenden Effekte einher. Bevor die digital-unterstütze Intervention systematisch breitenimplementiert werden kann, müssen die finalen Studienergebnisse abgewartet werden.

Take Home Message für die Praxis

-Niedrigschwellige Interventionen können möglicherweise die Versorgung für Patienten mit psychischen Erkrankungen verbessern.

- Digitale Angebote können hier möglicherweise unterstützen.

Stichwörter: Depression; Panikstörung; Case-Management; RCT; Digitale Unterstützung
15:45 V44-02

Versorgungsqualität aus Patientensicht bei Erwachsenen mit diagnostiziertem Diabetes in Deutschland – Ergebnisse der bundesweiten Studie „Krankheitswissen und Informationsbedarfe – Diabetes mellitus 2017“ (#289)

J. Baumert1, Y. Du1, R. Paprott1, J. Nübel1, L. Stühmann2, B. Kulzer3, C. Heidemann1, C. Scheidt-Nave1

1 Robert Koch-Institut, Berlin, Deutschland
2 Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin, Deutschland
3 Diabetes Zentrum Mergentheim, Bad Mergentheim, Deutschland

Hintergrund

Die Zufriedenheit der Patienten mit der Versorgungsqualität gilt als wichtiger Indikator in der Versorgung chronischer Erkrankungen und wurde in Deutschland in epidemiologischen Studien bislang wenig untersucht.

Fragestellung

Wie bewerten in Deutschland lebende Erwachsene mit Diabetes die Qualität ihrer Versorgung, und welche Determinanten gehen mit einer besser eingeschätzten Versorgungsqualität einher?

Methoden

Die vorliegende Studie basierte auf einem 2017 bei Erwachsenen ab 18 Jahren in Deutschland durchgeführten bundesweiten Telefonsurvey und schloss 1396 Personen mit ärztlich diagnostiziertem Diabetes mellitus ein. Zur Beurteilung der Versorgungsqualität wurde die deutschsprachige Kurzfassung der Patient Assessment of Chronic Illness Care-DAWN Short Form (PACIC-DSF) beantwortet. Über insgesamt neun Fragen und jeweils 5-stufiger Antwortskala (nie, selten, manchmal, häufig, immer) wird ein Summenscore (Skala 1-5) berechnet. Signifikante Unterschiede im mittleren Summenscore nach soziodemografischen, klinischen und diabetesspezifischen Merkmalen wurde in linearen Regressionsmodellen ermittelt.

Ergebnisse

Die Versorgungsqualität wurde im Mittel bei Frauen (2,38) im Vergleich zu Männern (2,47) und mit zunehmendem Alter (<65 Jahre: 2,69, ≥80 Jahre: 2,13) schlechter eingeschätzt. Adjustiert nach Alter/Geschlecht zeigte sich eine signifikant bessere Einschätzung der Versorgungsqualität für Personen mit Insulinbehandlung, ohne depressive Symptomatik, bei Teilnahme an einer Diabetesschulung, mit besserem Selbstmanagement (täglich körperliche Betätigung bzw. Selbstkontrolle Blutzucker/Füße), sowie in ländlicheren Regionen lebend,  jeweils im Vergleich zur entsprechenden Referenzgruppe. Keine signifikanten Zusammenhänge zeigten sich hinsichtlich Bildung und Alleinleben sowie zu weiteren diabetesspezifischen Determinanten.

Diskussion

Die vorliegende bundesweite epidemiologische Studie zeigte bei Personen mit Diabetes in Deutschland eine insgesamt allenfalls mittelmäßig eingeschätzte Versorgungsqualität, die etwas schlechter zu sein scheint, als zuvor aus klinischen Studien berichtet.

Take Home Message für die Praxis

Eine aktive Einbindung der Betroffenen in den Umgang mit der Diabeteserkrankung erscheint essentiell, worauf eine bessere Einschätzung der Versorgungsqualität bei Personen mit gutem Selbstmanagement und Teilnahme an einer Diabetesschulung hinweist. Zur Verbesserung der Versorgung sollten Barrieren der Diabetesversorgung aus Patientensicht und auch aus Sicht des Praxisteams identifiziert und überwunden werden.

Stichwörter: Patientenzufriedenheit, Versorgungsqualität, Diabetes
16:00 V44-03

”Rural Pipeline” in Europa – eine systematische Übersicht von Maßnahmen, ärztliche Versorgung in ländlichen Regionen zu fördern (#300)

S. Brenne1, S. Höhne1, M. Herrmann1

1 Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Institut für Allgemeinmedizin, Magdeburg, Sachsen-Anhalt, Deutschland

Hintergrund

Nicht nur aufgrund des demografischen Wandels, sondern auch wegen des Mangels an (jungen) Mediziner*innen, die bereit sind, sich in ländlichen Gebieten niederzulassen, ist die medizinische Versorgungssituation in vielen ländlichen Gegenden Europas alarmierend.

Die internationale Erfahrung zeigt: Der Weg zur ländlichen Allgemeinmedizin ist möglich über eine "Pipeline", die bereits vor dem Medizinstudium beginnt, sich über die universitäre Ausbildung und die postgraduale Weiterbildung bis zur konsequenten Förderung der hausärztlichen Medizin erstreckt.

In Ländern wie Australien und Kanada wurden „ländliche Pipeline-to-Practice-Programme“ bereits durchgeführt. Obwohl es in mehreren europäischen Ländern ähnliche ländliche Ausbildungskonzepte gibt, ist das Prinzip der „Rural Pipeline“ noch nicht gut etabliert.

Fragestellung

Welche Maßnahmen und Aktivitäten zur Rekrutierung und Bindung von Mediziner*innen an ländliche Gegenden im Rahmen der „Rural Pipeline“ existieren bereits in verschiedenen europäischen Ländern?

Methoden

Im November 2018 wurde eine systematische Literaturrecherche in PubMed und der Datenbank der Zeitschrift Rural-and-Remote-Health unter Verwendung mehrerer Schlüsselwörter (z.B. "Rural Pipeline (in Europe)", "Rural origin and medical education (in Europe)" durchgeführt. Berücksichtigt wurden alle relevanten Artikel der letzten 10 Jahre (2008 - 2018), die in deutscher und/ oder englischer Sprache veröffentlicht wurden.

Ergebnisse

Die Literaturrecherche ergab n=473 Treffer,  von denen 23 die Einschlusskriterien erfüllten.

Die meisten fokussieren sich auf Norwegen (n=7) und andere nord(west)europäische Regionen (z. B. Schweden n=2, Vereinigtes Königreich n=5). In Bezug auf das Konzept der "Rural Pipeline" konzentriert sich eine Publikation auf "voruniversitäre Programme“, n=9 auf „universitäre Maßnahmen“ und n=6 auf „postuniversitäre Aktivitäten“. Die restlichen sieben Publikationen sind Erhebungen zu attraktivitätsfördernden und attraktivitätshemmenden Faktoren von Medizinstudierenden und ausgebildeten Hausärzt*innen, sich in ländlichen Gegenden niederzulassen.

Diskussion

Internationale Erfahrungen mit „ländlichen Pipeline-to-Practice-Programmen“ liegen vor. Der Beitrag gibt einen Überblick zur aktullen Lage in Europa.

Take Home Message für die Praxis

Die aufgezeigten aktuellen Beispiele können den medizinischen Fakultäten in Europa neue Ideen zur Umsetzung oder Verbesserung von Maßnahmen zur Förderung des ärztlichen Nachwuchses in ländlichen Regionen geben.

Stichwörter: Rural Pipeline in Europa, (ländliche) medizinische Ausbildung in Europa
16:15 V44-04

Social Prescribing – eine neue Form der Verordnung ärztlicher Leistungen (#337)

T. Zimmermann1, C. Muche-Borowski1, A. Fischer2, I. Geibel2, T. Kloppe1, M. Scherer1

1 Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut und Poliklinik für Allgemeinmedizin, Hamburg, Hamburg, Deutschland
2 Gesundheit für Billstedt/Horn UG, Hamburg, Deutschland

Hintergrund

In den sozioökonomisch deprivierten Hamburger Stadtteilen Billstedt, Horn und Mümmelmannsberg hat die Bevölkerung schlechtere Lebens- und Gesundheitschancen als in anderen Gegenden Hamburgs. Eine hohe, chronifizierte Krankheitslast, primär- und gebietsärztliche Unterversorgung sowie eine im Hamburger Stadtteilvergleich um bis zu 16 Jahre verringerte Lebenserwartung kennzeichnen die Situation. Unter den gegebenen Bedingungen ist es kaum möglich, Lebensstiländerungen (bspw. Rauchentwöhnung, Gewichtsreduktion, Bewegungsaufnahme) ärztlich zu begleiten. Ein Ausweg ist „Social Prescribing“, die ärztliche Verordnung von Sozial- und Gesundheitsmanagement, um sich in einem Community Health Center (Gesundheitskiosk Billstedt-Horn) beraten zu lassen.

Fragestellung

Unterscheiden sich Patientinnen und Patienten, die mit einer Überweisung (Social Prescribing, mÜ) eine Beratung im Gesundheitskiosk Hamburg Billstedt-Horn in Anspruch nehmen, von denen, die ohne Überweisung (oÜ) beraten werden?

Methoden

Vergleichende Querschnittsanalyse einer konsekutiv anfallenden Stichprobe von Patientinnen und Patienten, die zwischen Herbst 2017 und März 2019 entweder mÜ oder oÜ im Gesundheitskiosk eingeschrieben wurden.

Ergebnisse

Es lagen Datensätze von 2524 eingeschriebenen Patientinnen und Patienten ≥ 18 Jahren vor; oÜ: N=1748 (69,3%), mÜ: N=776 (30,7%). Die beiden Gruppen zeigten Unterschiede im Alter (58,8 J vs 54,2 J; p<0,001), aber nicht beim Geschlecht (64,4% w vs. 68,7% w; p=0,093). Die Gruppen nahmen die Beratung unterschiedlich häufig in Anspruch: (MW 2,1 vs. 2,5 Beratungen; p<0,003). Auch der BMI (31,3 vs 33,6; p<0,001) und die Anzahl der selbst berichteten Beschwerden ist verschieden (MW 1,6 vs.1,9; p<0,05)

Diskussion

Die Daten zeigen, dass Ratsuchende im Gesundheitskiosk mit Überweisung im Schnitt mehr Beratung in Anspruch nehmen, etwas jünger sind und einen höheren BMI haben als Ratsuchende ohne Überweisung. Das Ergebnis weist darauf hin, dass Social Prescribing eine unterstützende Wirkung entfalten kann, weil die ärztliche Verordnung mit einer höhere Inanspruchnahme der Beratung assoziiert ist.

Take Home Message für die Praxis

  • Social Prescribing als neuer Versorgungsansatz wird in einem Gesundheitskiosk in Hamburg-Billstedt erstmals erprobt
  • Ratsuchende im Gesundheitskiosk mit ärztlicher Überweisung nehmen die Beratung häufiger in Anspruch
  • www.gesundheitskiosk.de

 

Stichwörter: Social Prescribing, primary care, Hausärztliche Versorgung, Gesundheitskiosk, Pflege, Beratung
16:30 V44-05

Verbesserung der Patient_innenversorgung durch Vernetzung und informierten Dialog (Accountable Care Deutschland) – Erste Ergebnisse der Prozessevaluation (#379)

V. Leve1, I. Geiger2, W. Schüttig2, R. Flemming2, O. Reddemann1, B. Hemming1, E. Gummersbach1, S. Wilm1, L. Sundmacher2

1 Medizinische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Institut für Allgemeinmedizin, Düsseldorf, Deutschland
2 Ludwig-Maximilians-Universität München, Fachbereich Health Services Management, München, Deutschland

Hintergrund

In der inter- sowie intrasektoralen Koordination der Versorgung von Patient_innen bestehen besondere Herausforderungen. In einer Interventionsstudie werden in der Versorgung zusammenarbeitende Akteure anhand von Routinedaten identifiziert und miteinander vernetzt. Die Intervention besteht aus halbjährlich stattfindenden, moderierten Netzwerktreffen sowie netzwerkbezogene Feedbackberichten zu häufigen Indikationsgruppen (z.B. Diabetes Mellitus, Ischämische Herzkrankheiten). Ergänzend zur Wirksamkeitsstudie wird eine Prozessevaluation durchgeführt, auf die sich der vorliegende Beitrag bezieht.

Fragestellung

Welche Faktoren beeinflussen die Umsetzung und Implementierung der Intervention aus Sicht der Moderator_innen und Netzwerkärzt_innen?

Methoden

Die Prozessevaluation besteht aus einer Kombination von qualitativen und quantitativen Methoden.

Die ersten Erhebungen erfolgten schriftlich im Anschluss an das Moderatorentraining. Fortlaufend werden nach den Netzwerktreffen sowohl Moderator_innen als auch Teilnehmende abermals schriftlich befragt.

Zusätzlich werden einzelne Netzwerkärzt_innen mittels qualitativer Interviews telefonisch befragt. Die leitfadengestützten Interviews werden von erfahrenen Interviewerinnen durchgeführt, digital aufgezeichnet und transkribiert. Die inhaltsanalytische Auswertung erfolgt computergestützt in einem multiprofessionellen Team (Medizin, Soziologie, Gesundheitsökonomie).

Ergebnisse

Es zeigt sich, dass es bei der tatsächlichen Teilnahmebereitschaft deutliche regionale Unterschiede gibt. Vorbehalte der Teilnehmenden beziehen sich dabei weniger auf die Dauer einzelner Treffen, als auf knappe Zeitressourcen insgesamt. Vorerfahrungen in anderen Netzwerkkontexten nehmen ebenfalls Einfluss auf die Teilnahmebereitschaft.

Der frühzeitige Versand von Informationsmaterial, sowie die rechtzeitige Bekanntgabe von Netzwerktreffen erleichtern die eigene Planung und Teilnahme trotz Alltagsbelastung. Förderlich für die Teilnahmebereitschaft wird die persönliche Ansprache durch Moderator_innen bspw. in Form von individualisierten Anschreiben erlebt. Zum Kongress liegen die Ergebnisse für das erste Jahr der Prozessevaluation in insgesamt 99 Netzwerken vor.

Diskussion

Um sich im interdisziplinären Netzwerk zu beteiligen, muss für Teilnehmende ein deutlicher Mehrgewinn durch die Vernetzung im Vergleich zur aktuellen Versorgungssituation und bereits bestehenden Angeboten sichtbar sein.

Take Home Message für die Praxis

Entscheidend für eine positive Einschätzung der Netzwerkarbeit ist das Engagement der Netzwerkmitglieder, die Zugänge zu Informationen und Möglichkeiten zum interdisziplinären Austausch.

Stichwörter: Versorgungsnetzwerke, Feedbackberichte, Intra- und intersektorale Kooperation, Netzwerktreffen