DEGAM 2019
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Entwicklung von Konsultationskompetenz

Moderatoren: Kötter , Thomas ,; Weinhold , Birgitt , Dr. (Deutschland)
 
Shortcut: V72
Datum: Samstag, 14. September 2019, 11:30
Raum: Rudolf Wöhrl - HS
Sessiontyp: Vortrag

Abstract

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11:30 V72-01

Die Nichtinanspruchnahme der gynäkologischen Versorgung von Frauen 50+ und die Rolle von Hausärztinnen und Hausärzten – Ergebnisse einer qualitativen Telefonbefragung 2018 (#154)

C. Thierbach1, M. Koppelow1, F. Reuß1, L. Dini1

1 Charité - Universitätsmedizin Berlin, Institut für Allgemeinmedizin, Berlin, Berlin, Deutschland

Hintergrund

Im Altersverlauf bleibt die allgemeinärztliche Inanspruchnahme bei Frauen 50+ konstant hoch, während die gynäkologische kontinuierlich abnimmt. Im Durchschnitt nahmen 41% der Frauen 50+ in Deutschland eine gynäkologische Versorgung nicht mehr jährlich in Anspruch. Zu den Hauptvorstellungsgründen gehören u.a. Wechseljahresbeschwerden sowie Beratung zur Frauengesundheit. Auch Hausärztinnen und Hausärzte werden mit diesen Fragen konfrontiert.

Fragestellung

Aus welchen Gründen nehmen Frauen 50+ die gynäkologische Versorgung nicht mehr in Anspruch? Welche Rolle spielt die Hausärztin/der Hausarzt bei der frauengesundheitlichen Versorgung dieser Zielgruppe?

Methoden

Zwischen Juni und September 2018 wurden 25 Frauen 50+ über Hausärztinnen/Hausärzte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern rekrutiert und mittels qualitativer leitfadengestützter Telefoninterviews zur Einschätzung der frauengesundheitlichen Versorgung befragt. Die Interviews wurden transkribiert und mit der Framework Analyse ausgewertet. Sechs der interviewten Frauen nahmen keine gynäkologische Versorgung mehr in Anspruch.

Ergebnisse

Die Nichtinanspruchnahme der gynäkologischen Versorgung wurde sowohl auf persönliche als auch auf gesundheitssystemische Barrieren zurückgeführt. Persönliche Gründe umfassten Alter, keine Zeit, keine Symptome, Scham/Angst vor der gynäkologischen Untersuchung, eigene Erkrankungen oder Erkrankungen des Partners. Gesundheitssystemische Gründe beinhalteten fehlende Stammpraxis, große Entfernung, Probleme bei Terminvereinbarungen und lange Wartezeiten. Die Hausärztin oder der Hausarzt wurde von diesen Frauen als Ansprechpartner/in für Frauengesundheit gesehen, die/der u.a. auch informieren und motivieren kann. Das Reden über sexuelle Gesundheit und gynäkologische Belange mit der Hausärztin/dem Hausarzt wurde allgemein aus Patientinnensicht als unproblematisch beschrieben, wenn sie darauf angesprochen werden würden.

Diskussion

Die Relevanz von frauengesundheitlichen Themen in der hausärztlichen Versorgung wird im Kontext des demografischen Wandels und des Ärztemangels, der auch Gynäkologinnen und Gynäkologen betrifft, weiter zunehmen. Welche Aspekte einer altersspezifischen Gesundheitsversorgung von Frauen 50+, die nicht mehr gynäkologisch versorgt werden, in der Hausarztpraxis durchführbar sind, soll im Rahmen des Projekts „Frauen 5.0“ (Innovationsfonds, FKZ 01VSF16030) geklärt werden.

Take Home Message für die Praxis

Patientinnen 50+ dürfen zum Thema direkt von der Hausärztin/dem Hausarzt angesprochen werden!

Stichwörter: Frauengesundheit, Inanspruchnahme, patientenzentrierte Versorgung, Barrieren
11:45 V72-02

Überschuldung und finanzielle Probleme bei der Medikamentenversorgung von GKV-Versicherten: Ergebnisse einer Querschnittstudie in NRW (ArSemü) (#203)

J. Warth1, M. - T. Puth1, 2, J. Tillmann1, N. Beckmann1, J. Porz1, U. Zier1, K. Weckbecker3, 1, B. Weltermann1, E. Münster1

1 Universität Bonn, Institut für Hausarztmedizin, Bonn, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
2 Universitätsklinikum Bonn, Institut für Medizinische Biometrie, Informatik und Epidemiologie (IMBIE), Bonn, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
3 Universitätsklinikum Düsseldorf, Institut für Allgemeinmedizin, Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Hintergrund

In Deutschland wird die Zahl der Überschuldeten derzeit auf rund 6,9 Millionen geschätzt. Demnach weist etwa jeder zehnte Erwachsene schwerwiegende Zahlungsschwierigkeiten bis hin zur Zahlungsunfähigkeit auf. Für diese Bevölkerungsgruppe besteht laut Studien ein erhöhtes Krankheitsrisiko. In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind medizinische Leistungen wie z.B. Medikamente zuzahlungspflichtig. Es wurde jedoch bisher nicht untersucht, inwieweit Überschuldete von finanziellen Problemen bei der Medikamentenversorgung betroffen sind.   

Fragestellung

Wie häufig ist medikamentöse Nicht-Adhärenz aus finanziellen Gründen bei überschuldeten Personen mit GKV-Versicherung? Welche Faktoren beeinflussen die Nicht-Adhärenz?

Methoden

Eine Querschnittsstudie unter KlientInnen von 70 Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen wurde 2017 mit einer Rücklaufquote von 50.2% (n=699) durchgeführt. Ein schriftlicher standardisierter Fragebogen erfasste Selbstangaben zur medikamentösen Nicht-Adhärenz (Verzicht auf Rezepteinlösung; Einnahme reduzierter Dosis) aus finanziellen Gründen in den letzten 12 Monaten in Bezug auf verordnete Medikamente. Neben Prävalenzschätzungen wurden multiple logistische Regressionsanalysen durchgeführt, um den Zusammenhang von medikamentöser Nicht-Adhärenz und interessierenden Merkmalen zu untersuchen. Insgesamt wurden 604 GKV-Versicherte mit vollständigen Daten zur Krankenversicherung und Zielvariable in die Analyse eingeschlossen.

Ergebnisse

Ein Drittel der Überschuldeten (33,6%) berichtete medikamentöse Nicht-Adhärenz aus finanziellen Gründen in den letzten 12 Monaten. Gegenüber der jüngsten Altersgruppe (18-29 Jahre) wiesen Personen ab 65 Jahren ein signifikant vermindertes Risiko der Nicht-Adhärenz auf (adjustiertes Odds Ratio (aOR) 0,35; 95% Konfidenzintervall (KI) 0,14-0,91). Das Risiko der Nicht-Adhärenz für chronisch Kranke betrug das 2fache im Vergleich zu Personen ohne chronische Erkrankung (aOR 2,16; 95% KI 1,45-3,23). Es gab keinen signifikanten Zusammenhang zwischen anderen demographischen und sozioökonomischen Merkmalen oder Kommunikation über finanzielle Probleme in der Hausarztpraxis und der Zielvariable. 

Diskussion

Verordnete Medikamente werden von Überschuldeten mit gesetzlicher Krankenversicherung aus finanziellen Gründen häufig nicht oder reduziert in Anspruch genommen. Finanzielle Probleme bzw. insbesondere die Schuldensituation sollten systematisch in der Sozialanamnese erfasst werden, um barrierefreien Zugang zu medizinisch notwendigen Medikamenten sicherzustellen.

Take Home Message für die Praxis

Finanzielle Probleme können zum Verzicht und reduzierter Einnahme zuzahlungspflichtiger Medikamente führen.

Stichwörter: Überschuldung, Medikamente, Adhärenz, Zuzahlungen
12:00 V72-03

Eine kognitive Dissonanz in Theorie und Praxis zwischen statistischer Big Data / EbM und individueller Therapie (#332)

T. D. Petzold1, 2

1 Med. Hochschule Hannover, Allgemeinmedizin, Hannover, Niedersachsen, Deutschland
2 Zentrum Für Salutogenese, Bad Gandersheim, Niedersachsen, Deutschland

Hintergrund

Es besteht eine kognitive Dissonanz zwischen dem statistischen Wissen bezogen auf von Krankheitsbehandlungen (EbM/BigData) und der individuellen Kooperation mit einem Patienten zu dessen Gesundung. Grundannahme für die empirische Forschung zur Wirksamkeit von Therapien ist, dass eine Bekämpfung der Krankheit die Gesundung des Patienten bewirkt. In einem statistisch erfassbaren Umfang trifft dies zu.

Das Dilemma im Kontakt mit Patienten hat zweierlei Gründe: Unser Nichtwissen, zu welcher statistischen Gruppe er gehört, und dass bei ihm ggf. eine andere Strategie als die Bekämpfung der Krankheit erfolgreicher oder zusätzlich angezeigt ist (z.B. eigene Aktivitäten).

Dies Problem verschwindet nicht durch die „individualisierte Medizin“; dabei werden nur die statistischen Kollektive kleiner.

In der Praxis ist das Dilemma, dass wir z.B. 20% unserer Patient*innen ein Medikament verschreiben, was bei ihnen zwecklos ist und/oder bei 15% eins verschreiben, das ihnen schadet. Statistisch begründete Behandlung erscheint als Glücksspiel.

Fragestellung

Wie können wir diese kognitive Dissonanz zwischen statistischem Wissen und individueller Behandlung und zwischen evidenzbasierter Krankheitsbekämpfung und menschlichem Gesundheitsstreben lösen?

Methoden

Reflexion der Grundannahmen der EbM unter salutogenetisch orientierten systemischen Aspekten: In welchem Verhältnis steht die gesunde Entwicklung von Menschen zu statistischen Wahrscheinlichkeiten von krankheitsbezogenen Therapien?

Ergebnisse

Lösungswege erfolgen durch Integration der individuellen Eigenkompetenz des Patienten in die Praxis der Therapieentscheidung und dieser in die Theorie der AM.

Unter diesem Aspekt kommt den Individuen, die auf eine Therapie nicht ansprechen oder eine ablehnen, die Bedeutung eines „besonderen Falles“ zu. Aus ihren Heilungsverläufen können wir womöglich Neues lernen und die statistischen Ergebnisse verbessern.

Diskussion

Die EbM sieht die Beachtung des individuellen Falles bei aller statistischen Evidenz vor. Reicht das nicht?

Take Home Message für die Praxis

Eine gelingende individuelle Kooperation und Integration mit den unterschiedlichen Rollen von Fach- und Eigenkompetenz kann womöglich die Dissonanz auflösen und das Behandlungsergebnis besser machen als die statistische Vorhersage.

Stichwörter: Dissonanz, statistisches Wissen, individuelle Behandlung, Kooperation
12:15 V72-04

Weniger Opiate trotz Schmerz? Ärztliche Perspektiven auf die Reduktion von Opiatverordnungen bei chronischen Schmerzpatienten. (#389)

K. Gilbrich1, K. Kuss1, K. Schlößler1, A. Viniol1, A. Becker1

1 Philipps-Universität Marburg, Abteilung Allgemeinmedizin, präventive und rehabilitative Medizin, Marburg, Hessen, Deutschland

Hintergrund

Die Verschreibungsraten für Opiate sind in den letzten 10 Jahren deutlich gestiegen. Demgegenüber stehen eine unzureichende Evidenz für die Langzeitversorgung, die hohe Rate psycho-sozialer Anteile im Schmerzgeschehen und die Empfehlung der LONTS-Leitlinie, spätestens nach 3 Monaten die Verordnung kritisch hinsichtlich ihrer Zielerreichung zu hinterfragen. Selbst bei Therapierespondern sollte nach 6 Monaten eine Dosisreduktion oder ein Auslassversuch angesprochen werden.

Fragestellung

Ziel der vorliegenden Studie war es, die Einstellung von HausärztInnen zur Dosisreduktion bei chronischen Schmerzpatienten unter Opiattherapie zu untersuchen und hieraus (in Hinblick auf zu entwickelnde Absetzstrategien) förderliche und hinderliche Faktoren für Absetzversuche von Opiaten abzuleiten.

Methoden

In einer qualitativen Studie wurde, mit dem Ziel einer inhaltlichen Sättigung bei maximaler Varianz, eine induktive Stichprobenziehung durchgeführt. Die HausärztInnen wurden in semistrukturierten Interviews befragt und die Interviews verbatim transkribiert, codiert und inhaltsanalytisch mithilfe einer Matrix-Analyse ausgewertet. Ein interpersoneller Abgleich der Auswertungsschritte und Ergebnisse erfolgte zwischen zwei Untersucherinnen und in einer qualitativen Forschungsgruppe.

Ergebnisse

8 Hausärzte und 8 Hausärztinnen mit den Schwerpunkten Suchterkrankungen (n=2), Palliativversorgung (n=3), Homöopathie (n=3), Psychotherapie (n=1), Sportmedizin (n=4), Hämato-/Onkologie (n=1) und einer zusätzlichen, fachärztlichen Ausbildung in Orthopädie (n=1) und in Anästhesie (n=1) wurden befragt. Die Interviews dauerten zwischen 20 und 120 min. Es wurden u.a. Einflussfaktoren in den Bereichen Arzt-Patienten-Beziehung, Schmerzverständnis, Einstellung zum Opiat, ärztlichem Selbstbild identifiziert.

Diskussion

Schwierige Situationen im Absetzprozess sind die schwer zu fassende Grenze zwischen Schmerz- und Suchttherapie, die unterschiedlichen Schmerzrealitäten von Arzt/Ärztin und PatientIn und der Mangel an Ressourcen wie Zeit oder Psychotherapieplätze. Förderliche Faktoren sind eine ebenbürtige und vertrauensvolle Arzt-Patienten-Beziehung, eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung des Arztes/derÄrztin oder eine gute interdisziplinäre Vernetzung.

Take Home Message für die Praxis

Die Einstellung von ÄrztInnen zum Absetzen von Opiaten bei chronischen Schmerzpateinten variiert je nach deren Verständnis der Arzt-Patient-Beziehung, der eigenen Rollendefinition sowie ihrer Selbstwirksamkeit. Der Übergang zur Sucherkrankung zeigt einen Wendepunkt in der Arzt-Patienten-Beziehung. Unterstützende Absetz-Angebote sollten individuell angepasst die hier identifizierten förderlichen und hinderlichen Faktoren berücksichtigen.

Stichwörter: Chronischer Schmerz, Opiat, Absetzen
12:30 V72-05

Patientenzufriedenheit in der hausärztlichen Konsultation (PiK) – Entwicklung und Durchführung eines Instrumentes zur Erfassung des Einflusses von ärztlicher Kommunikation auf die Patientenzufriedenheit (#394)

S. Stark1, L. Worm1, M. Roos1, L. Burggraf1

1 Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Allgemeinmedizinisches Institut, Erlangen, Bayern, Deutschland

Hintergrund

Der Arzt-Patienten-Kommunikation wird in der aktuellen Forschung ein hoher Stellenwert für den Erfolg des Konsultationsverlaufs beigemessen. Folgt man diesem Ansatz, lässt sich konstatieren, dass die hausärztliche Konsultation maßgeblich durch Kommunikation mit dem Patienten in Form von Beratung, Anamnese und Diagnosestellung geprägt ist. Dementsprechend wird häufig ein direkter Zusammenhang zwischen der Kommunikationsweise des Arztes und der Patientenzufriedenheit vorausgesetzt.

Fragestellung

Ausgehend von der Hypothese, dass sich Patientenzufriedenheit allem voran anhand eines Erwartungs-Erfahrungs-Abgleichs testen lässt, soll untersucht werden, welchen Einfluss die Arzt-Patienten-Kommunikation auf die Patientenzufriedenheit hat.

Methoden

Es wurde ein auf dem Erwartungs-Erfahrungs-Abgleich beruhender standardisierter Fragebogen entwickelt. Die Stichprobe bestand aus 15 Hausarztpraxen zu je 80 Patienten (n=1200). Aufgrund der Einbettung in eine Cluster-Randomisierte Studie, sind die untersuchenden Arztpraxen in einem experimentellen Design in Interventions- und Kontrollgruppe unterteilt. Das Treatment in der Interventionsgruppe erfolgte durch die Teilnahme des jeweiligen Arztes an einer Schulung zu patientenorientierter Kommunikation.

Ergebnisse

In der vorliegenden Stichprobe konnten keine signifikanten Zusammenhänge zwischen patientenorientierter Kommunikation und der Patientenzufriedenheit festgestellt werden. Zwischen Interventions- und Kontrollgruppe sind ebenfalls keine signifikanten Unterschiede abbildbar. Aufgrund der vorliegenden Ergebnisse, kann in Frage gestellt werden, inwiefern Patientenzufriedenheit maßgeblich durch Kommunikation geformt werden kann.

Diskussion

Es wird sowohl der Einfluss der Kommunikation auf die Patientenzufriedenheit als auch die Vorannahme eines direkten Einflusses der Kommunikation auf die Patientenzufriedenheit in weiteren Versorgungsforschungsprojekten diskutiert. Zudem wird die methodische Reflexion bezüglich der Wahl der geeigneten Methode zur Operationalisierung und Messung von Patientenzufriedenheit in den Vordergrund gestellt.

Take Home Message für die Praxis

Das zugrunde liegende Ziel bei der Erstellung des PiK-Fragebogens war es, ein universal einsetzbares Erhebungsinstrument für die hausärztliche Praxis zu entwickeln, welches die Patientenzufriedenheit in der hausärztlichen Konsultation im Rahmen patientenzentrierter Versorgung in den Fokus stellt und in einem möglichst kompakten Design abfragt. Das vorgestellte Projekt stellt einen Teil der Grundlagenforschung in der allgemeinmedizinischen Versorgungsforschung dar und leistet einen Beitrag zur transparenten Aufbereitung von theoretischen Vorannahmen.

Stichwörter: Arzt-Patienten-Kommunikation, Patient-centered-communication, Patientenzufriedenheit, Konsultationskompetenz